Umnutzung
eines Umgebindehaus
Wohnen und Arbeiten auf dem Land - individuell und gesund
Für die Umnutzung zum Beispiel eines leerstehenden Bauernhauses
mit Stall- und Scheunenbereich für gewerbliche Zwecke können
unter bestimmten Voraussetzungen staatliche Zuschüsse beantragt
werden. Selbst der Erwerb als selbstgenutzter Wohnraum ist für
Familien mit Kindern förderfähig (Objekt auf dem Dorf, Stand
12/04) Durch nicht rückzahlbare Zuschüsse reduziert sich der
Finanzierungsbedarf und damit die spätere Monatsbelastung.
Vorteile einer Umnutzung für Sie
- Leerstehende Gebäude sind preiswert zu erwerben.
- Die zugehörigen Grundstücke befinden sich in gewachsenen
Dörfern und nicht in einem frisch erschlossenen Baugebiet.
- Staatliche Zuschüsse unterstützen die Finanzierung.
- Planerische Vorbereitung und Betreuung bringt Kostensicherheit.
- Ortsansässige Firmen können eingebunden werden.
- Eigenleistungen sind jederzeit möglich und werden fachlich
unterstützt.
Wenn es also kein Neubau sein muß - ist hier eine Alternative
für die Verwirklichung der baulichen Wünsche für Ihr
Gewerbe oder die eigenen vier Wände.
Ein Beispiel
Wohnhaus mit Praxisräumen, Umnutzung des Fachwerkhauses mit Umgebinde
für eine Familie mit 3 Kindern in Burkau, Wohnfläche 132 m²
+ gewerbl. Nutzfl. 14 m²
Die Arbeit an dem dargestellten Bauvorhaben wurde am 17.11.2003 mit
einer durch Herrn Staatsminister Steffen Flath überreichten Auszeichnung
des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz gewürdigt: "Wir
sind sehr stolz darauf und bedanken uns für die angenehme Zusammenarbeit
zwischen Bauherrn, den beteiligten Handwerkern und den Kollegen vom
Amt für ländliche Neuordnung Kamenz."
| Kosten |
 |
| Grundstück incl Nebenkosten
Gesamtbaukosten
Zwischensumme
Eigenkapital
Eigenleistung
Finanzierungsbedarf
Monatsbelastung:
Zins + Tilgung
(zzgl. Nebenkosten, Heizung,
Strom, Wasser, Abwasser)
Am Beispielobjekt wurde ein Zuschuss zur
Umnutzung gewährt, Betrag
reduzierte monatliche Belastung |
8.000 €
165.500 €
173.500 €
28.000 €
15.000 €
130.500 €
767 €
./. 59.000 €
535 € |
Zeitachse
- Erwerb Anfang 2001
- Bau- Fördermittelantrag 06/2001
- Baubeginn März 2002
- Fertigstellung September 2002
- Bestandsaufnahme
- Entwurf, Genehmigungsplanung, Finanzierung mit Fördermittelantrag
- Werkplanung, Angebotseinholung, Vergabe
- Bauleitung mit Termin- Kostenplanung, Eigenleistungsberatung und
Qualitätskontrolle
Vorher/Nachher
| Vor der Sanierung |
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Nach
der Fertigstellung |
- defektes Schieferdach
- Dachstuhl zu geringe Querschnitte
- schadhafte Fachwerk- und Deckenkonstruktion
- Haustechnik muß erneuert werden
- Fenster und Fassaden ersetzen
- Grundriß neu gliedern
- Ansichten verbessern
- Wärmeschutz verbessern
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- Blockbohlenstube als Ständerkonstruktion
- Das ursprüngliche Umgebinde wurde freigelegt und erneuert
- Mauerabdeckungen mit Granitbruch
- Fassade Deckleistenverschalung
- Holzverschlag wärmegedämmt
- Erneuerte Decke
- im Obergeschoss wurde der Ofen umgesetzt
- Bad im Obergeschoss
- die Naßbereiche wurden gefliest
- das Fachwerk bleibt sichtbar, die Ausfachung ist lehmverputzt
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